{"id":317,"date":"2011-03-05T10:32:10","date_gmt":"2011-03-05T10:32:10","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/zeitung\/?p=9"},"modified":"2011-03-05T10:32:10","modified_gmt":"2011-03-05T10:32:10","slug":"optimal-roulettespielen-moglich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aletheia-onlinezeitung.de\/?p=317","title":{"rendered":"Optimal Roulettespielen m\u00f6glich?"},"content":{"rendered":"<p>Gibt es einen optimalen Algorithmus, um beim Roulette immer zu gewinnen?<br \/>\nGibt es einen Algorithmus, um immer beim Roulettespiel zu gewinnen? Diese Frage wird auf vielen Internetseiten mit &#8222;JA&#8220; beantwortet. Doch ist dem wirklich so?<!--more--><\/p>\n<p>Auf sehr vie\u00adlen In\u00adter\u00adnet\u00adsei\u00adten wird der fol\u00adgen\u00adde Al\u00adgo\u00adrith\u00admus vor\u00adge\u00adschla\u00adgen, um beim Rou\u00adlet\u00adte im\u00admer zu ge\u00adwin\u00adnen:<\/p>\n<p>Man setz\u00adte 1\u20ac auf Rot. Wann im\u00admer man ge\u00adwinnt setzt man ei\u00adnen \u20ac auf rot. Soll\u00adte man ver\u00adlie\u00adren, so setzt man im\u00admer das dop\u00adpel\u00adte auf die an\u00adde\u00adre Far\u00adbe, d.h. beim ers\u00adten mal ver\u00adlie\u00adren setzt man zwei ?, dann vier, dann acht eu\u00adro. Da\u00addurch kommt fol\u00adgen\u00adde Ge\u00adwinn-&#8203;Ta\u00adbel\u00adle zu\u00adstan\u00adde:<br \/>\nGewinn-Tabelle<\/p>\n<table>\n<tr>\n<th>Sieg nach Runde<\/th>\n<th>Bis dahin Gesetzt<\/th>\n<th>Bis dahin Gewonnen<\/th>\n<th>Bilanz<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1<\/td>\n<td>1<\/td>\n<td>2<\/td>\n<td>1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2<\/td>\n<td>3<\/td>\n<td>4<\/td>\n<td>1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3<\/td>\n<td>7<\/td>\n<td>8<\/td>\n<td>1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4<\/td>\n<td>15<\/td>\n<td>16<\/td>\n<td>1<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>Wie zu sehen ist, gewinnt man immer genau einen ? (weil ein Euro der Betrag beim ersten setzten war). Dieser Algorithmus ist scheinbar sehr gut f\u00fcr alle Roulettespieler, weil man immer genau einen Euro gewinnt und der m\u00f6gliche Verlust nur eintritt, wenn man kein Geld mehr hat. Doch wo ist der Harken?<\/p>\n<p>Das Problem f\u00fcr die Spieler ist, dass kein Spieler unendlich viel Geld zur Verf\u00fcgung hat. W\u00e4re dem so, so w\u00e4re der Algorithmus optimal. Weil dem aber gerade nicht so ist, ist irgendwann nach einer langer Pechstr\u00e4ne das Geld alle, und der Spieler hat alles verloren. Man braucht also f\u00fcr X m\u00f6gliche Verluste genau 2^X Euro (Beispiel: damit man 12 mal verlieren kann braucht man 2^4096 ?. Diese 4096 Einsatz muss man bringen, um nur einen einzigen Euro gewinnen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nZusammenfassung:<br \/>\nDie Wahrscheinlichkeit zum entg\u00fcltigen verlieren ist zwar sehr niedrig, aber daf\u00fcr im Fall des Eintretens auch \u00fcberm\u00e4\u00dfig teuer. Da niemand \u00fcber unendlich viel Geld verf\u00fcgt, ist das Eintreten dieses &#8222;Worst Case&#8220; sich, wenn auch \u00e4u\u00dferst selten. Der Erwartungswert (langfristig) ist beim Roulette negativ.<br \/>\nWiso werden dann solche Algorithmen publiziert?<br \/>\nAlle untersuchten Seiten bieten als &#8222;Service&#8220; gleich die Links zu den Casinos an, mit denen sie gute Erfahrungen gemacht haben. Jeder Nutzer, der sich \u00fcber diese Links anmeldet, bringt der Webseite eine Vermittlungsprovision. Diese wird i.a. erst nach einer bestimmten Anzahl von Spielen durch den neuen Kasinobesucher ausgezahlt. Dieser Algorithmus ist so praktisch f\u00fcr die Betreiber, weil der Spieler (sehr) lange gewinnt (wenn auch sehr wenig), dann aber im endefeckt doch alles verliert. Die Gewinnphase reicht aber, damit die Provision durch das Kasino ausgezahlt wird. 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