{"id":88,"date":"2010-07-28T13:51:22","date_gmt":"2010-07-28T13:51:22","guid":{"rendered":"http:\/\/altersvorsorge-rente24.de\/?p=88"},"modified":"2010-07-28T13:51:22","modified_gmt":"2010-07-28T13:51:22","slug":"die-vorteile-der-privaten-krankenversicherung-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aletheia-onlinezeitung.de\/?p=88","title":{"rendered":"Die Vorteile der privaten Krankenversicherung II"},"content":{"rendered":"<p>Weil sich der Versicherte auf die von ihm selbst gew\u00fcnschten Leistungen verlassen kann, sind die Beitr\u00e4ge zur PKV deutlich kalkulierbarer als der der gesetzlichen Krankenkassen. W\u00e4hren die gesetzlichen Kassen pauschale Beitragserh\u00f6hungen festlegen k\u00f6nnen, ist das in der PKV nicht der Fall. Da der Versicherte sein individuelles Leistungspaket zusammenstellt, sind pl\u00f6tzliche Beitragserh\u00f6hungen nur in bestimmten Einzelf\u00e4llen m\u00f6glich und nicht der Regelfall. Denn der Beitrag ist lediglich am individuellen Risiko gemessen, das der Versicherte darstellt. Die im Rahmen der Versichertengemeinschaft sonstigen Kosten betreffen den Versicherten nicht direkt.<\/p>\n<p>Ist der Beitrag zur Privaten Krankenversicherung dennoch zu hoch, gibt es f\u00fcr den Versicherten M\u00f6glichkeiten, Einfluss zu nehmen. Die Vereinbarung sogenannter Selbstbehalte bewirkt, dass der Versicherte niedrigere Beitr\u00e4ge zahlt, Rechnungen bis zur H\u00f6he des Selbstbehaltes jedoch selbst bezahlt. Auf diese Weise fallen dem Versicherer kleinere Rechnungen nicht zur Last, was Kosten f\u00fcr Behandlungen und Verwaltung eind\u00e4mmt. In schlimmeren bzw. teureren Krankheitsf\u00e4llen besteht f\u00fcr den Versicherten trotzdem ein leistungsf\u00e4higer Schutz. Der vereinbarte Leistungsumfang bleibt durch einen vereinbarten Selbstbehalt unber\u00fchrt.<\/p>\n<p>Einige Anbieter Privater Krankenversicherungen bieten Beitragsr\u00fcckerstattungsmodelle an, die dem Versicherten Ersparnisse erm\u00f6glichen. Greift dieser nur selten auf die Leistungen seiner PKV zur\u00fcck, erstattet der Versicherer gezahlte Beitr\u00e4ge. So wird einerseits ein Anreiz geschaffen, nur in wirklich n\u00f6tigen F\u00e4llen \u00e4rztlichen Rat zu nutzen, was den Anbietern Geld spart. Andererseits k\u00f6nnen vor allem gesunde Versicherte deutlich sparen.<\/p>\n<p>Ohnehin sind Private Versicherer gesch\u00fctzter vor unn\u00f6tigen bzw. gar falschen Abrechnungen durch \u00c4rzte. Denn dadurch, dass der Versicherte die Kosten der durchgef\u00fchrten Behandlung vorerst auslegen muss und daf\u00fcr vom Arzt eine Rechnung erh\u00e4lt, ist die M\u00f6glichkeit einer falschen oder &#8222;frisierten&#8220; Arztabrechnung zumindest erschwert. Das wiederum sch\u00fctzt alle Kunden der Privaten Krankenversicherung indirekt.<\/p>\n<p>Dass der Versicherte die Kosten seiner Behandlung zun\u00e4chst selbst zahlt und erst sp\u00e4ter von der Versicherung erstattet bekommt, gilt nur f\u00fcr g\u00e4ngige Arztbesuche. Kommt es zu schwerwiegenden Kosten, zum Beispiel im Rahmen eines Verkehrsunfalles oder einer notwendigen OP, dann wenden sich \u00c4rzte im Regelfall direkt an die Private Krankenversicherung des Patienten. Die Gefahr, dass der Versicherte sehr hohe Rechnungen vorleisten muss, besteht also nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weil sich der Versicherte auf die von ihm selbst gew\u00fcnschten Leistungen verlassen kann, sind die Beitr\u00e4ge zur PKV deutlich kalkulierbarer als der der gesetzlichen Krankenkassen. W\u00e4hren die gesetzlichen Kassen pauschale Beitragserh\u00f6hungen festlegen k\u00f6nnen, ist das in der PKV nicht der Fall. 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