Weltklimagipfel in Kopenhagen

Umweltminister Röttgen will Zwei ? Grad ? Grenze beim Weltklimagipfel in Kopenhagen durchsetzen
Umweltminister Röttgen will auf dem Weltklimagipfel die Zwei – Grad – Grenze beim Temperaturanstieg durchsetzen. Röttgen als Umweltminister steht damit unter enormen Druck, auch durch die Opposition, auf dem Weltklimagipfel mit seiner Zwei – Grad – Grenze erfolgreich zu sein.

Der deut­sche Um­welt­mi­nis­ter Nor­bert Rött­gen setzt bei dem Welt­kli­ma­gip­fel in Ko­pen­ha­gen be­son­ders dar­auf sich mit den an­de­ren Teil­neh­mer­staa­ten auf die Zwei ? Grad ? Gren­ze zu ei­ni­gen. Die­se Gren­ze sieht laut dem Um­welt­mi­nis­ter Rött­gen vor, dass die Welt­tem­pe­ra­tur sich um ma­xi­mal zwei Grad bis zum En­de des Jahr­hun­derts er­hö­hen darf. Die Teil­neh­mer­staa­ten müss­ten dann ge­eig­ne­te Mit­tel fin­den um den CO² – Aus­stoß auf ei­nem Le­vel zu hal­ten der die­ses Kri­te­ri­um er­füllt. Der Welt­kli­ma­gip­fel ist für den deut­schen Um­welt­mi­nis­ter Rött­gen al­so ex­trem wich­tig. Grund da­für ist auch, dass ein Nein zur Zwei ? Grad Gren­ze auf dem Welt­kli­ma­gip­fel durch die 192 Teil­neh­mer­stat­ten aus Rött­gen ´s Sicht das Le­ben auf un­se­rem Pla­ne­ten dras­tisch än­dern wird. Der Um­welt­mi­nis­ter nimmt da­bei Chi­na ei­nen Teil sei­ner Ver­ant­wor­tung auf dem Welt­kli­ma­gip­fel ab. Um­welt­mi­nis­ter Rött­gen sagt, dass Chi­na ´s Rol­le beim Ab­bau der CO² – Emis­sio­nen ge­rin­ger sein soll­te als bis­lang ge­for­dert. Grund ist der Pro ? Kopf ? Aus­stoß. Ein Chi­ne­se ver­braucht im­mer­hin nur die Hälf­te ei­nes Eu­ro­pä­ers und ein Vier­tel ei­nes Ame­ri­ka­ners. Zu­dem wür­de Chi­na nach­dem es die enor­men Fol­gen von Um­welt­schä­den auf die Wirt­schaft er­lebt hät­te auch stär­ker als vie­le an­de­re Län­der in den Um­welt­schutz in­ves­tie­ren. Die SPD for­dert un­ter­des­sen von Um­welt­mi­nis­ter Nor­bert Rött­gen auf dem Welt­kli­ma­gip­fel ver­bind­li­che Um­welt­zie­le zu er­rei­chen da­mit sie den Ver­hand­lungs­er­geb­nis­sen von Ko­pen­ha­gen ih­re Zu­stim­mung ge­ben könn­te. Auf den Schul­tern von Um­welt­mi­nis­ter Nor­bert Rött­gen liegt al­so zu­dem noch die Last des Op­po­si­ti­ons­drucks. Um­welt­mi­nis­ter Rött­gen preis­te bei sei­nem In­ter­view mit der Bild am Sonn­tag auch noch die Rol­le der um­welt­freund­li­chen Tech­no­lo­gie im wirt­schaft­li­chen Wett­be­werb an.